Dividenden & Aktien Depotentwicklung 2018/04

Verfolge die Depotentwicklung mit dem DIVDepot Realdepot u.a. mit Dividenden Aktien Report Portfolio Income PerformanceHallo, weiter geht es mit dem Real-Dividendendepot von DIVDepot und der Dividenden & Aktien Depotentwicklung 2018/04. Zuerst sah es ganz ruhig im April aus, dann haben doch noch zwei Dividendenaktien den Weg ins Dividendendepot gefunden. Das stärkt die Dividendeneinkünfte in der zweiten Jahreshälfte. Im Detail ist folgendes passiert:

Meinem Weg zum Dividendeneinkommen schreitet erneut einen Monat voran. Damit wird es Zeit für mich ein Update zu meinem Lieblingsthema Dividenden & Aktien Depotentwicklung 2018/04 zu veröffentlichen. Der Grund warum ich gerne den Verlauf zur Depotentwicklung veröffentliche, ist das damit der Zahlensalat einen Sinn ergibt. Für mich ist es wie ein kleines Tagebuch um fokussiert bei meiner Dividenden-Strategie bzw. dem Cashflow-Aufbau zu bleiben und mir den Erfolg vor Augen zu führen. Zudem ist es für dich als Außenstehenden viel leichter zu verstehen warum ich mein Depot so aufbaue.

Vor allem geht es mir darum zu zeigen, dass der Cashflow aus den Dividendenaktien stetig zunimmt. Dafür investiere ich regelmäßig in Dividendenaktien, mische aber auch hin und wieder Wachstumsaktien bei. Allerdings dürfen diese nicht mehr als 20 % am Gesamtdepot ausmachen. Übrigens habe ich im März 2016 mit 7.500 Euro das Real-Dividendendepot gestartet. Seither ist es beachtlich angewachsen. Das finale Ziel ist ein Einkommen, das meinen Lebensstandard abdecken kann. Dafür habe ich 10 Jahre zum Depotaufbau eingeplant. Eine fokussierte Anlagestrategie, Zeit, Dividendenwachstum, Wiederanlage der Dividenden (Zinseszinsen) und eine möglichst hohe Sparrate sind meine besten Helfer. Ich kann dir schon jetzt sagen, es klappt bei mir vorzüglich! Ich weiß, dass es auch bei dir funktioniert. Du musst lediglich anfangen dein Geld jetzt gezielt anzulegen. Du wirst erstaunt sein, wie sich deine Welt dadurch verändert 🙂

Aktien Käufe

Da es diesmal keine Aktienverkäufe gab, starte ich direkt mit den Aktienkäufen, die im April durchgeführt wurden. Der launische April hat mir gezeigt, dass es richtig ist bei den Investitionen vorsichtig zu sein. Die politischen Einflüsse werden uns noch weiter begleiten, haben aber noch keine weiteren Störfeuer am Aktienmarkt ausgelöst.

Anders sieht es allerdings bei der laufenden Berichtssaison aus. Hier gab es zum Beispiel im Tabakmarkt einige Turbulenzen. Philip Morris hat den Markt enttäuscht und gleich mal die gesamte Branche mit in den Keller gerissen. Damit ist auch meine Aktienposition in Altria Kursseitig noch günstiger geworden. Mit einer Eingangsrendite von jetzt ca. 5 % und einem Dividendenwachstum von ca. 8 % p.a. (Durchschnitt der letzten 3 Jahre) ist die Aktie noch attraktiver geworden. Ich habe meine bestehende Position daher aufgestockt.

Tabakkonzerne haben zwar mit Regularien zu kämpfen und müssen ihre Geschäftspraxis anpassen. Langfristig wird Altria aber gestärkt aus diesem Dilemma heraus gehen. Nicht umsonst hatte man vor Jahren das Auslandsgeschäft in Form von Philip Morris abgespalten.

Altria operiert seither nur noch auf dem amerikanischen Markt und hat damit weniger Behörden mit denen es sich herumschlagen muss. Das macht das Ganze für mich planbarer. Weiteres gibt es aber noch einen weiteren Unterschied zu anderen Tabakkonzernen. Erstens könnte die Legalisierung von Rauschmitteln in den USA eine Perspektive sein und zweitens ist Altria kein reiner Tabakkonzern. Man hält 10 % an Anheuser-Busch und baut zunehmend ein Portfolio an Weinen auf.

201804 Käufe Aktien buy share DIVDepot

Ebenfalls aufgestockt habe ich die Position von KPS. Genau genommen ist dieser Wert ein „Zwitter“. Zum einen wird seit Jahren eine Dividende gezahlt und regelmäßig erhöht, zum anderen ist es ein kleiner aber feiner Wachstumswert.

Vor einiger Zeit hatte ich bereits einen ordentlichen Kursgewinn mit der Aktie realisieren können. Nun sind wir auf ein Niveau zurückgefallen, dass sogar unter meinem damaligen Kaufkurs liegt. Die Gründe? Einer der Gründer ist in den Ruhestand gegangen und hat seinen Anteil von 25 % auf 10,5 % gesenkt. Weiteres wurden im letzten Jahr einige Firmen gekauft. Das eingliedern der Firmen schlägt somit auf die Zahlen durch. So dass das Wachstum scheinbar stehen geblieben ist.

Dem ist meines Erachtens aber nicht so. Zum einen hat man erneut Preise gewonnen, die zeigen, dass KPS zu den führenden Beratungshäusern in Deutschland zählt, zum anderen sind die Mitarbeiter zu 100 % ausgelastet und die Auftragsbücher mehr als voll. Ich denke, dass nach einem Übergangsjahr auch die Ergebniszahlen wieder passen werden. Folglich dürfte die Dividende ordentlich ansteigen. Daher die Positionsaufstockung bei der KPS.

Wenn du noch ein bisschen Inspiration brauchst oder du einfach Hintergrundwissen aufbauen möchtest, dann schau dir jetzt den Lesetipp „Einmal Dividende bitte!“* von Jens Helbig an. Jens zeigt dir in einfachen Worten, wie du deine Finanzen selbst in die Hand nimmst und dir sofort ein nachhaltiges Vermögen aufbaust. Dabei spannt er den Bogen vom 1×1 der Anlageklassen über Dividenden bis hin zur diversifizierten Anlagestrategie. Gerade für Börsenneulinge, die sich einmal einen Überblick verschaffen wollen ist dieses Werk geeignet.

Depotzusammensetzung und Depotentwicklung

Kommen wir jetzt noch zum Real-Dividendendepot. Mit den jüngsten Aktienkäufen sieht das Depot wie folgt aus:

201804 Dividenden Aktien Depot DIVDepot Portfolio Share Assetallokation

Durch die beiden Aktienkäufe ist die Portfoliorendite leicht gesunken. Altria und KPS haben eine etwas niedrigere Dividendenrendite als das Depot im Durchschnitt hat. Dadurch ist die Dividendenrendite jetzt bei Brutto 5,81 % und Netto bei 4,28 %. Immer noch ein sehr guter Wert. Viel wichtiger ist aber, dass der Cashflow durch die Investments weiter angestiegen ist.

Die Quote der Dividendenpapiere macht nun 87 % am Gesamtdepot aus. das ist ein Anstieg um 8 %. Zugleich ist der Barmittelbestand in gleicher Höhe gesunken und beträgt jetzt 11 %. Die Wachstumsaktie ergänzt das Depot.

Bemerkenswert ist, dass der Buchwert insgesamt auf 10,2 % angestiegen ist. Dabei sticht Valero Energy hervor. Mit einem Kursplus von über 100 % stellt sich hier eine andere, sehr interessante Frage: Wieviel an Dividendenerträgen erreiche ich in Summe, wenn ich diesen Titel 20 Jahre halte und eine realistische Dividendenwachstumsrate (Durchschnitt letzte 10 Jahre) dabei berücksichtige?

Die Antwort liegt ungefähr bei 120 % Kursgewinn. Das bedeutet, wenn ich den Gewinn realisiere und dabei die Steuerbelastung berücksichtige, dann kann ich bereits heute den Cashflow aller Dividenden der nächsten 20 Jahre einnehmen.

Wenn ich anschließend das Geld erneut in eine Dividendenaktie investiere, erhöht sich zudem mein Cashflow aus den Dividenden erneut. (Weil mehr Geld bzw. mehr Aktien eine Dividende erzeugen.) Damit zeigt sich an einem Echtbeispiel, dass ein unendliches Halten einer Dividendenaktie nicht immer sinnvoll ist. Ich werde im Verkaufsfall dazu einen eigenen Blogartikel verfassen.

Dividendeneinkommen im Jahresverlauf

Der April war für das laufende Dividendeneinkommen beeindruckend. Gegenüber dem April 2017 stieg der Cashflow aus den Dividenden um 83 % an. Außerdem gab es mehr Dividenden als in allen Vormonaten 2018 zusammen. Das sind schon starke Zahlen die zeigen, dass sich die langfristige Sicht auszahlt. Vor allem auch weil die Preisschwankungen an der Börse dabei völlig egal sind.

Da KPS bereits ausgeschüttet hat, wirkt sich die Positionserhöhung erst nächstes Jahr positiv aus. Anders bei Altria. Hier wird es dann bei den Quartalsdividenden im Juli und Oktober zu höheren Ausschüttungen kommen. Grafisch sehen die monatlichen Cashflows aus den Dividenden wie folgt aus:

201804 Dividendeneinnahmen in % pm Dividendeneinkünfte monatlich

Im April sind somit ca. 14,6 % meiner Jahresgesamtdividenden an mich ausgeschüttet worden.

Fazit Depotentwicklung

Der anfangs unspektakuläre April hat letztlich doch noch zu Aktienkäufen geführt. Dadurch steigt der Cashflow in der Zukunft weiter an. Insgesamt liege ich mit den Jahresplanungen auf Linie. Aus heutiger Sicht wird das Thema Valero Energy spannend, da die hohen Kursgewinne eine Positionsauflösung als sinnvoll erscheinen lassen.

In diesem Sinne bleibe fokussiert. „Keep it simple – Halte es einfach!“ so bist und bleibst du wirklich erfolgreich.

Unterschrift

Dein Thomas von DIVDepot

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Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast meinen Artikel zu lesen! Diese Blogeinträge können dich auch interessieren:

Die Entwicklung meines Dividendeneinkommens habe ich im Artikel Dividenden & Aktien Dividendeneinkommen 2018/04 veröffentlicht.

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Thomas,

    da wirfst du in Sachen Valero eine durchaus interessante Fragestellung auf. Ich könnte bei Royal Dutch Shell bald mit einem ähnlichen Sachverhalt konfrontiert sein.

    Als Buy-and-Hold-Investor tendiere ich zwar zunächst einmal dazu, Dividendentitel auf unbestimmte Zeit in meinem Depot zu behalten. Wenn man infolge eines derart rasanten Kursanstiegs jedoch auf Buchgewinnen sitzt, die ein Vielfaches der künftigen Jahresdividende ausmachen, kommt man plötzlich dann aber doch ins Grübeln.

    Ich bin für mich bislang zu dem Schluss gekommen, solche Werte – trotz der tollen Kursentwicklung – nicht aus meinem Portfolio zu werfen. Zum einen halte ich es nämlich für merkwürdig, gerade die Gewinner aus dem eigenen Depot zu werfen (so sind mir in der Vergangenheit bereits oftmals weitere eklatante Kursgewinne durch die Lappen gegangen). Zum anderen deuten hohe Kurszuwächse häufig auch auf ein ordentliches Dividendenwachstum in der Zukunft hin, sodass die eigene YoC beim Verbleib im Depot weiter steigen würde.

    Aber natürlich hängt die Vorgehensweise immer auch ein Stück weit davon ab, wie überzeugt man von der jeweils betroffenen Aktie noch ist. Es gibt mit Sicherheit bei den meisten Anlegern auch Titel im Portfolio, die man bei 100% Kursgewinn nur zu gerne wieder hergeben würde, weil man aus dem ein oder anderen Grund den Glauben an diesen verloren hat.

    – David

  2. Hallo David,

    danke für deinen Kommentar. Letztlich ist es für mich ein nüchternes Rechenspiel. Ich habe mir dafür ein Exceltool gebastelt, du findest es neben den Blogbeiträgen auf der rechten Seite –> „Excel Vergleichstool“.

    Für Valero Energy gilt eine 3J-DGR (Dividendenwachstumsrate) von über 30 % p.a.. Das ist natürlich für die nächsten 20 Jahre nicht haltbar. Aber wenn ich mal die letzte Dividenden-Steigerungsrate von 16,7 % als Basis hernehme, dann würde sich bei meinem Investment (50 Aktien zu 53,51) nach 10 Jahren eine Dividendensumme von 2.577 und nach 20 Jahren von 14.650 ergeben.

    Die Kursgewinne nach Steuerabzug liegen bei 2.226. Folglich lohnt ein Verkauf für mich noch nicht, da ich mehr mit buy-and-hold über die Dividendenausschüttungen verdienen werde.

    Nehmen wir jetzt an, die DGR würde 8 % betragen. Dann wäre die Dividendensumme nach 10 Jahren bei 1.692 bzw. nach 20 Jahren bei 5.345. In diesem Fall würde sich ein Verkauf auf 10 Jahressicht durch aus lohnen, da die Kursgewinne bereits den zu erwartenden Dividendenertrag überschritten haben. buy-and-hold würde mich da also schlechter stellen.

    Fürs erste werde ich Valero Energy behalten, denn die DGR der letzten 10 Jahre lag bei über 30 %! Da sollten auch in kommender Zeit eine Dividendensteigerung von 16 % möglich sein. Leisten kann sich das das Unternehmen.

    Grüße Thomas

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