Passive Einkommen mit Aktien: Depot Report & Entwicklung August 2018

Passive Einkommen mit Aktien kann jeder erzielen. Wie ich meinen Weg verfolge zeige ich hier jeden Monat. Heute also der Report zum Depot und der Entwicklung meiner Dividenden im August 2018. Der Fokus des Real-Depots liegt auf dem erzielen von Cashflows aus Dividenden. Im August ist das passive Einkommen mit Aktien durch einen kleinen Dividendenzuwachs gestiegen. Wirklich nur ein kleiner Cashflowfluss, aber einer der in den nächsten Jahren wachsen wird. Das Dividenden-Rad dreht weiter. Warum das so ist und wie du dein Geld richtig anlegen kannst? Dazu jetzt mehr.

Passive Einkommen mit Aktien erzielen? Mach es wie ich!

Passive Einkommen mit Aktien ist ein einfacher Weg neben deiner Arbeit Geld zu verdienen. Mit den richtigen Aktien bekommst du jedes Jahr mehr Dividenden auf dein gespartes Geld. investing money, income report, passive income strategyMein Weg um passive Einkommen mit Aktien bzw. Dividenden zu erzielen ist ein Marathon und kein Sprint (Was passives Einkommen heißt, hat Lars ganz gut beschrieben). 2,5 Jahre verfolge ich nun diese Art der Geldanlage und bin sehr glücklich. Es ist also soweit und ich gebe dir ein Update zur Depotentwicklung „Passive Einkommen mit Aktien: Depot Report & Entwicklung August 2018“. Der Grund warum ich gerne den Verlauf zur Depotentwicklung veröffentliche, ist das damit ich dir die Dividendenstrategie näher bringe und der Zahlensalat auch für dich einen Sinn ergibt. Außerdem ist es für mich wie ein kleines Tagebuch, um fokussiert bei meiner Dividendenstrategie bzw. dem Cashflow-Aufbau zu bleiben. Das sichert mir langfristig den Erfolg. Für dich als Außenstehenden ist es viel leichter zu verstehen warum ich mein Depot genauso aufbaue.

Vor allem geht es mir darum zu zeigen, dass das passive Einkommen mit Aktien bzw. aus Dividenden stetig zunimmt. Dafür investiere ich regelmäßig in Dividendenaktien, mische aber auch hin und wieder Wachstumsaktien bei. Diese sollen jedoch weniger als 20 % am Gesamtdepot ausmachen. Übrigens habe ich im März 2016 mit 7.500 Euro das Realdepot gestartet. Seither ist es beachtlich angewachsen. Neben den Dividenden haben auch die Aktienkurse stetig zugelegt. Das finale Ziel ist ein Einkommen, das meinen Lebensstandard auch im Ruhestand abdecken kann. Eine fokussierte Anlagestrategie, Zeit, Dividendenwachstum, Wiederanlage der Dividenden (Zinseszinsen) und eine möglichst hohe Sparrate sind meine besten Helfer.

Bisher bin ich mit dem Ergebnis hochzufrieden. Ich liege sogar mit meinem passiven Einkommen aus Aktien vor meinen ursprünglichen Planungen. Die Dividendenstrategie klappt bei mir vorzüglich! Ich weiß, dass du es auch umsetzten kannst! Du musst lediglich anfangen dein Geld jetzt gezielt anzulegen. Du wirst erstaunt sein, wie sich deine Welt dadurch verändert – mehr Freiheit und Unabhängigkeit.

Passive Einkommen mit Aktien: Käufe und Verkäufe

Wie bereits im ersten Report-Teil „Passives Einkommen mit Aktien: Der Dividendendepot Report August 2018“ geschrieben, steht der August ganz im Zeichen meiner Vaterkarenz. Deshalb gab es keine Aktienkäufe und es wurde weniger Geld für Aktien zur Seite gelegt. Naja, zugegeben Geld wäre für Aktienkäufe vorhanden, aber auch der Aktienmarkt lässt mich noch an der Seitenlinie verharren, weil ich mit günstigeren Einstiegskursen rechne.

Auf der anderen Seite habe ich von Aktienverkäufen abgesehen. Es gibt momentan, trotz einiger sinkender Kurse aus langfristiger Sicht keinen Grund eines meiner Wertpapiere abzustoßen.

Voraussichtlich werde ich auch im September wenig Handel betreiben. Interessante Titel habe ich zwar ausgemacht. Denn och überwiegt die Vorsicht. Bei einer Aktienquote von ohnehin über 90% schadet es in einer Marktlage, wo Handelskriege drohen und die Wirtschaft zusehends heiß läuft ohne hin nicht Liquidität aufzubauen.

Dividenden-Portfolio und Depotentwicklung

Las uns doch an dieser Stelle einen Blick auf das Real-Depot für passive Einkommen mit Aktien werfen. Dabei wollen wir uns die Entwicklung des Dividendendepots näher ansehen:

Passive Einkommen mit Aktien und Dividenden aktuelles Real-Dividendendepot Portfolio August 2018 mit Assetaufteilung, Aktiengewichtung, Dividendenrendite, Wertentwicklung, Portfoliorendite, income report

Die wichtigen Parameter haben sich nur im Nachkommabereich geändert. Folglich sehen wir am Depot nicht wirklich Veränderungen. Oder doch? Nun Die Gewichtung Dividendenaktien, Wachstumsaktien und Cash ist unverändert. Auch die Brutto- und Nettorendite des Dividendendepots ist gleich.

Was sich geändert hat sind die Wertentwicklungen der Einzeltitel. Die aber nur etwas über die Buchgewinne und Buchverluste aussagen. Also real keinen Einfluss auf meine Dividendenausschüttung haben. Nützlich ist diese Information trotzdem, wie ich dir jetzt anhand der ProSieben-Aktie zeige.

Darum verkaufe ich ProSieben und kaufe sie zurück

Herauspicken möchte ich an dieser Stelle die ProSiebenSat.1 Aktie. Der Kurs leidet eindeutig unter der sinkenden TV-Nachfrage. Wobei einige Blogger und Analysten schon fasst einen totalen Niedergang prophezeien. Fakt ist allerdings, dass der Konzern schon vor längerem reagiert hat und u.a. Online-TV-Angebote, ala Netflex aufbaut. Darüber hinaus wird das Sortiment für TV-Randgebiete im Onlinebereich erweitert bzw. neu strukturiert. Dies wirkt sich zuerst auf das Wachstum aus (wird niedriger), da Investitionen nötig sind. Trotz allen Unkenrufen wird Geld verdient und dieses fließt auch weiterhin an die Aktionäre.

Was also tun mit einer Position die so weit im Minus ist? Nun ganz einfach. Zuerst steht für mich fest, dass ich an der Aktie festhalten will. An zweiter Stelle kommt für mich eine steuerliche Überlegung. Wie du weißt, können Kursverluste mit Aktiengewinnen und Dividenden verrechnet werden (ACHTUNG: Gilt nur in Österreich, nicht in Deutschland!). Das bedeutet konkret, dass ich die ProSieben-Aktie verkaufen werde. Ja genau verkaufen! Denn ich spare durch das Gegenrechnen des Kursverlustes einige Kapitalertragsteuern, die auf die Dividenden erhoben werden.

Klar eine Momentaufnahme, denn wenn die Aktie wieder steigt und später verkauft wird, fallen dann die jetzt gesparten Steuern an. Aber für mich sind zwei Punkte entscheidend. Erstens eine Aktie die ich ewig halten will und nicht verkauft werden soll, wird nicht besteuert werden können. Zweitens durch die Verlustrealisation kann ich insgesamt die Steuerlast meines Depots jetzt reduzieren. Es bleibt mehr Geld für die Wiederanlage in Dividendenaktien übrig. Ein wichtiger Vorteil den jeder ganz legal nutzen kann.

Das Passive Einkommen mit Aktien im Jahresverlauf

Wie nun teilt sich das passive Einkommen mit Aktien im Jahresverlauf auf? Dies ist eine ganz wichtige Frage. Geht es doch darum regelmäßig einen Einkommenszufluss zu generieren. Grafisch sehen die monatlichen Cashflows aus den Dividenden wie folgt aus:

Passive Einkommen mit Aktien: Depot Report & Entwicklung August 2018 @Divdepot mit den monatlichen Dividenden, Dividenden-Cashflow, passive income

Die üppigen Ausschüttungsmonate April, Mai, Juni, sind vorbei. Die Jahresdividenden aus Europa sorgen dafür, dass in diesen Monaten ein Großteil der Dividenden zu mir fließen. Ca. 40 % meines Depots besteht aus europäischen Aktien. Nun im August selbst gibt es momentan nur die Realty Income (O) welche mir eine Dividende zahlt. Dies wird sich sicherlich ändern. Aber für dieses Jahr eben nicht mehr. Übrigens 77 % meiner erwarteten Dividendenzahlungen sind bereits eingetroffen. Mal sehen was der September bringen wird.

Fazit zum Passive Einkommen mit Aktien im August 2018

Ist die Dividendenstrategie erfolgreich? Ja, passive Einkommen mit Aktien helfen beim Geld sparen. Geld investieren (investing money) ist leicht und schnell lernbar. Lies meinen Einkommensreport (income report) und folge meinen Tipps.Der August stand im Zeichen meiner kleinen Familie. Ich hatte mit dem Dividendendepot keine Arbeit. Habe aber auch nicht investiert und lediglich eine kleine Dividende überwiesen bekommen. Ich denke, dass Ende September oder Anfang Oktober eine spannende Zeit an der Börse sein wird. Im Normalfall fängt dann nämlich die Jahresendrallye an. Aktien haben zu dieser Zeit eher günstigere Kurse, so dass auch das Dividendenportfolio davon profitieren könnte. Mein Hauptaugenmerk wird aber sein die Liquidität zu erhöhen.

In diesem Sinne bleibe auch du fokussiert. „Keep it simple – Halte es einfach!“, so bist du erfolgreich!

Übrigens, gibt es @DIVDepot jetzt auch auf Pinterest. Folge mir und du bekommst alle Infos zum Real-Dividendendepot sowie viele gratis Tipps für deine persönliche Finanzbildung: pinterest.de/divdepot

Unterschrift

Dein Thomas von DIVDepot

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast meinen Artikel „Passive Einkommen mit Aktien: Depot Report & Entwicklung August 2018“ zu lesen! Bitte Pin ihn jetzt auf Pinterest, so erfahren noch mehr Leser davon. Abschließend darf ich dir mit diesen Blogbeiträgen noch mehr Inspiration geben:

Zum Vergleich der Vormonatsreport: Real-Dividendendepot und Depotentwicklung 2018/07

Wie du gezielt mit System sparen kannst? Hier ist die Antwort: Die 50-30-20 Regel

Ab wann lohnt sich ein Investment in Dividendenaktien? Du kannst mit 1.000 Euro schon loslegen!

Personal Finance Blog DIVDepot Mailanmeldung

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile Ihn gerne!

5 Kommentare, sei der nächste!

  1. An der Seitenlinie warten aber nicht verkaufen ist wie der Wein liebende Professor aus schnelles Denken. Entweder Du glaubst zu wissen, dass die Kurse fallen, dann verkaufen oder eben nicht.

  2. “Wie du weißt, können Kursverluste mit Aktiengewinnen und Dividenden verrechnet werden. Das bedeutet konkret, dass ich die ProSieben-Aktie verkaufen werde. Ja genau verkaufen! Denn ich spare durch das Gegenrechnen des Kursverlustes einige Kapitalertragsteuern, die auf die Dividenden erhoben werden.“
    Das ist leider falsch. Kursverluste können NICHT mit Dividendengewinnen gegengerechnet werden. Das sind zwei verschiedene Töpfe.
    Gruß, Ben Graham

    1. Hallo Benjamin,
      vielen Dank für deinen berechtigten Einwand. Genau genommen haben wir beide Recht. Und dies ist der Grund:

      Ich selbst unterliege dem österreichischen Steuerrecht und darf an dieser Stelle die Reichart Steuerberatung zitieren:

      „Verlustausgleich

      Dieser wurde im April 2012 eingeführt und ist ein legales Mittel zur Reduktion der Steuerlast. Realisierte Kursgewinne und Erträge können innerhalb eines Kalenderjahres mit realisierten Kursverlusten gegengerechnet werden. Das macht normal die inländische depotführende Bank. Hat ein Anleger jedoch mehrere Bankverbindungen oder Erträge außerhalb des Depots (z. B. GmbH-Anteile) – eventuell auch im Ausland -, muss er den Verlustausgleich selbst im Rahmen der Einkommensteuererklärung durchführen. Zu beachten ist, dass der Verlustausgleich auf bestimmte Erträge eingeschränkt ist, so kann ein Verlust aus einem Aktienverkauf mit einer Dividendenausschüttung ausgeglichen werden, nicht aber mit Sparbuchzinsen.“ Quelle: https://www.reichart.at/kapitalertrag-und-steuer.html ,Abruf 2018.09.10

      Daher kann ich, wie ich im Text geschrieben habe sehr wohl die Aktienkursverluste mit den Dividendeneinkünften verrechnen.

      In Deutschland sieht es allerdings anders aus. Hier hast du, Benjamin, recht. Der deutsche Gesetzgeber sieht den Verlustausgleich bei Kursverlusten nur mit Kursgewinnen vor (1. Topf). Dividenden hingegen können nur mit Zinsverlusten usw. gegengerechnet werden (2. Topf). Damit besteht in der Tat für deutsche Anleger gegenüber den Österreichern ein Nachteil beim Verlustausgleich.

      Grüße Thomas von Divdepot

  3. Hallo Thomas,

    bin gerade auf Deine Seite aufmerksam geworden, auch wenn ich selbst fast nur über ETFs anlege. Ich schaue immer gerne auch einmal, wie andere das mit der Asset-Allocation handhaben und dazu eine kurze Frage: Hast Du neben Dividenden, Wachstum und Cash auch noch andere Asset-Klassen, die Du berücksichtigst? Also zB Immobilien, Rohstoffe, Anleihen?

    Danke und viele Grüße
    Thorsten

    1. Hallo Thorsten,

      danke für deinen Kommentar zum passiven Einkommen mit Aktien. Im Rahmen des Real-Depots habe ich keine weiteren Asset-Klassen, die ich hier im Finanzblog berücksichtige. Außerhalb des Depots sieht es da schon anders aus. Z.B. habe auch ich eine Lebensversicherung. Da diese jedoch aus dem Jahr 1997 stammt und über eine Mindestverzinsung von 4 % verfügt – werde ich sie behalten.

      Aber noch kurz zurück zum Depot. Mit Realty Income und Store Capital halte ich ja im Depot auch indirekt Immobilien. Dies entspricht ca. 10 % am Gesamtdepot.
      Bei Rohstoffen bin ich skeptisch. Bisher habe ich als Kleinanleger weniger gute Erfahrungen gemacht. Da bei Rohstoffen nicht nur die Konjunktur, sondern auch Spekulanten einen großen Einfluss haben (Stichwort Futuremärkte) ist mir der Rohstoffmarkt persönlich zu unberechenbar.

      Was die Anleihen betrifft: Aufgrund des manipulativen Eingriffs der EZB und Co. hinsichtlich der künstlichen Niedrigzinsen und der übergroßen Anleihenblase sehe ich hier ein erhebliches Risiko für mich als Anleger. Irgendwann wird diese Blase platzen. Natürlich weiß ich nicht wann, aber die Gefahr ist für mich in diesem Marktsegment bedeutend größer als im Aktienmarkt selbst. Daher meide ich diese im großen Bogen.

      Vergleiche hierzu einmal das Anleihen-KGV mit einem KGV eines Aktienindexes…da wird einem schwindlig. Wenn man dann noch weiß, dass gerade in Deutschland die Rentenvorsorge der Vorsorgekassen zwangsweise zu 80 % in Anleihen erfolgt gibt mir das weiter zu denken. Das kann auf mittel- und langfristiger Sicht nicht gut gehen. Da bleibe ich lieber bei Sachwerten, wie Aktien oder Immobilien.

      Grüße Thomas von Divdepot

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.