Vermögensbildung: Soziale Herkunft – Sozial Gerecht?

Ist unsere Soziale Herkunft – Sozial Gerecht? Vor allem für die Vermögensbildung? Lass mich diesmal bei der Antwortsuche mit meiner eigenen Geschichte beginnen. Es ist wichtig seine Wurzeln zu kennen. Aber noch wichtiger ist es, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. 4 exklusive Tipps gibt es gratis für dich.

Vermögensbildung Soziale Herkunft - Sozial Gerecht

Soziale Herkunft – Sozial Gerecht?

Aufgewachsen im Sozialismus in der DDR. Groß geworden in der sozialen Marktwirtschaft in der BRD. Ausgewandert nach Österreich. Da wir uns hier mit dem Thema Geld anlegen und Vermögen bilden beschäftigen, will ich mich auch beim Thema Soziale Herkunft – Sozial Gerecht? vor allem auf diesen Aspekt beziehen.

Sozialismus der DDR

Im Sozialismus der DDR waren Aktienanlagen und individuelle Vermögensbildung nicht möglich. Daher konnten weder meine Großeltern noch meine Eltern bis 1990 Aktienvermögen bilden. Auch Immobilien als Wertanlage waren nicht möglich. Also gab es nur Sparbücher und mit etwas Glück ein Eigenheim.

Mein häusliches Mindset zur Geldanlage lässt sich also mit Sparbuchanlagen und zur Miete wohnen zusammenfassen. Naja nicht ganz. Für die meisten Ostdeutschen war nur eine Mietwohnung drin. Immerhin konnten sich meine Großeltern ihr Eigenheim bewahren. Ist diese Soziale Herkunft – Sozial Gerecht?

Übrigens, wer in seinem Haus vermieten konnte, durfte das nur unter den gesetzlichen Mietvorgaben machen. Die Mieten waren so niedrig, dass davon kein Haus erhalten werden konnte.

Soziale Marktwirtschaft in der BRD

Mit der Wiedervereinigung folgte die soziale Marktwirtschaft in der BRD. Wie die funktioniert hat keiner aus dem „Westen“ zur Wiedervereinigung im „Osten“ erzählt. Stattdessen haben viele Westdeutsche im Osten die Immobilien und Firmen schnell aufgekauft.

Allerdings hatten umgekehrt die West´ler keinen Plan vom Osten. Für Westfirmen waren die Ostfirmen einfach Konkurrenten, die nach Kauf geschlossen wurden. Der Osten verkam zu einem reinen Absatzmarkt ohne dass es noch Arbeitsplätze gab.

Lustig war es auch bei den Immobilien. Denn Mieterhöhungen und ein schneller Euro mit Liegenschaftsverkäufen funktionierten im Osten nicht. Frisch sanierte Wohnungen zum dreifachen Preis konnte und wollte sich keiner Leisten. Grundstücksangebote gab es wie Sand am Meer. Die Preise a´la München stiegen einfach nicht. Nein sie fielen noch weiter. Daran sind einige West´ler Pleite gegangen.

Und wie geht nun Geld anlegen und Vermögen bilden im Westen? Ja das konnte mir keiner sagen. Gesagt hat mir auch keiner wie Altersvorsorge in der sozialen Marktwirtschaft geht. Ist das für die Vermögensbildung im Sinne von Soziale Herkunft – Sozial Gerecht?

Unser Umfeld ist unsere Basis

Berechtigter Weise könnte ich jetzt sagen, nein es ist nicht gerecht. Sozial Gerecht schon gar nicht. Aber Trübsal blasen und Weh klagen bringt mich nicht weiter und wird auch dich (mit deiner eigenen Geschichte) nicht weiter bringen. Vielmehr müssen wir eben das Beste aus den gegebenen Umständen machen.

Nun lass uns mal Nachdenken. Aber klar doch! Unsere Eltern haben uns etwas mit auf den Weg gegeben. Nämlich ihr Finanzwissen und unseren klugen Kopf plus einer guten Ausbildung.

Zweifelsohne wirst du mir zustimmen, dass deine Eltern bzw. deine Familie dir den ersten Kontakt mit Geld ermöglichten. Es sind deine Eltern, die dir zeigen wie sie Vermögen bilden und wie sie mit Geld umgehen. Damit meine ich auch, dass sie dir zeigen, wie sie sparen gelernt haben. Und für was Geld zum Leben gebraucht wird.

Sie zeigen dir, wie sie neben dem Vermögensaufbau, für ihre Rente bzw. Pension vorgesorgt haben. Natürlich erfährst du auch von ihnen was dir der Papa Staat im Laufe des Lebens für Zuschüsse (Sozialleistungen wie Kindergeld, Bafög, Arbeitslosenunterstützung, aber auch Förderungen für Unternehmen) ermöglicht. Natürlich wollen wir den gut gemeinten Generationenvertrag für unsere Renten noch erwähnen.

Alles schön und gut. Aber nicht jeder bekommt alles. Soziale Marktwirtschaft heißt eben nicht Kapitalismus. Die Marktwirtschaft setzt auf den Wettbewerb, auf Miteinander durch Gegeneinander, auf Reibung, Austausch und Kooperation zwischen Kapital und Arbeit. Zum Allgemeinwohl wird ein Teil unser hart verdienten Euros umverteilt. Dadurch versucht der Staat alle Menschen, auch die sozial Schwächsten menschenwürdig zu behandeln.

Sozial gerecht handeln heißt aber nicht alle gleich zu behandeln. Deshalb sind auch die Abgabelasten je nach Einkommensstärke des Einzelnen verschieden. Wenn du mehr als ein soziales Minimum vom Staat haben willst, du also nach finanziellen Freiräumen oder gar nach finanzieller Unabhängigkeit strebst – musst du selbst mehr dafür tun.

Nimm dein Schicksal selbst in die Hand

Ich denke, dass es zu deinem Vorteil ist, wenn du dein „gegebenes“ Mindset bzw. deine „Soziale Herkunft – (egal ob) Sozial Gerecht?“ kennst.

Was du unbedingt tun musst ist: Selbst handeln. Arbeite an deinem eigenen Mindset zur Vermögensbildung im Sinne vom Wissensaufbau und im Sinne vom Geld anlegen.

Dir wird es wie jedem in Deutschland oder in Österreich ergangen sein: Werder an der Schule noch in der Ausbildung oder im Studium hast du etwas zum Vermögen bilden gelernt. Selbst bei einem Wirtschaftsstudium erfährst du längst nicht alles zur sinnvollen Altersvorsorge. Von deinem Bankberater schon gar nicht, denn der muss dir was verkaufen.

So wird vor allem bei Kapitalmarktanlagen immer behauptet, dass Aktien total risikoreich sind und Anleihen sehr sicher. Was aber einfach nicht stimmt, weil der Zeithorizont falsch berücksichtigt wird. Oder nehmen wir den Zinseszinseffekt. Der wird gerne verschwiegen, damit schlechtere Anlageprodukte (Sparbücher, Anleihen) besser verkauft werden können, denn bei Aktien (Fonds) wirkt er umso mehr.

4 Tipps zum sofort handeln

Dein bisheriges Wissen das du ja von zu Hause, von Freunden usw. mitbekommen hast ist deine Ausgangsbasis für deine Vermögensbildung.

Für das reale Geld anlegen ist es als erstes wichtig, dass du dir weiteres Wissen aneignest. Dafür nutze diesen und andere Blog´s und schau auch bei meinen empfohlenen Büchern nach.

Werde dir dabei vor allem über dein Ziel im Klaren. Dieser zweite Tipp ist extrem wichtig! Nur wenn du ein klares Ziel hast, kannst du darauf hin arbeiten. Deine Fähigkeit dich auf dein Ziel zu fokussieren wird dir vor allem dann nützlich sein, wenn es mal nicht so gut läuft. Glaube mir, so eine Phase macht jeder durch.

Daher auch mein dritter Tipp: Nutze Abkürzungen die dir angeboten werden. Das ist das Wissen, dass du hier findest. Oder einfach Ideen, wie du deine Ziele praktisch umsetzen kannst. Sei es mit ETFs (Indexfonds) oder (Dividenden-)aktien. Entscheidend ist die Mischung deiner Anlagen. Und vor allem deine Einstellung zum Geld anlegen – also dein persönliches Mindset.

Zu guter Letzt heißt es einfach tun. Nur wer tatsächlich Geld anlegt, wird die Erfolge feiern und seine Ziele wirklich erreichen. Dabei ist es letztlich egal ob die „Vermögensbildung: Soziale Herkunft – Sozial Gerecht?“ ist oder nicht. Nur wenn du handelst wirst du etwas an deiner Situation ändern können.

Fazit: Soziale Herkunft – Sozial Gerecht?

Letztendlich ist es müßig darüber zu philosophieren was genau sozial gerecht ist. Vielmehr nützt es dir, wenn du deine Energie dafür verwendest, das Beste aus deinen Möglichkeiten zu machen.

Sicher kann es einfacher sein, wenn du aus einem gut situierten Haus stammst. Aber konntest du dir das aussuchen? Nein. Du musst damit leben. Übrigens an den falschen Wertevorstellungen sind schon viele „reiche“ Kinder zerbrochen oder gescheitert. Denn entscheidend ist, was dir deine Eltern vermitteln und was du aus deinen eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten machst.

Gerade Menschen die aus einfachen Verhältnissen stammen und sich ihrem Schicksal nicht ergeben, sondern jede Möglichkeit nutzen sich zu verbessern, werden ihr Ziel letztlich erreichen. An der Aussage:

„Du kannst oft hinfallen. Aufstehen und Kämpfen! Dann schaffst du es.“

ist wahrlich etwas dran. Hier im Blog helfe ich dir dein Mindset und Wissen zur Vermögensbildung aufzubauen. Auch zeige ich dir einen möglichen Weg, wie der Aufbau von zusätzlichen Einnahmequellen mit Dividendenaktien und ETFs (passive Fonds) funktioniert.

In der Rubrik „Mein Weg“ verfolgen meine Leser wie ich selbst meine Vermögensstrategie durch Aktien mit Dividenden (plus Wachstumsaktien) umsetze.

Letztlich ist es für deine Vermögensbildung (fast) egal von wo deine soziale Herkunft ist. Ob das nun sozial Gerecht ist oder nicht – wird jeder für sich subjektiv anders beurteilen. Die eine Antwort darauf gibt es nicht.

Aber du selbst beeinflusst dein Leben und gestaltest damit auch im Rahmen deiner Möglichkeiten deine Vermögensbildung in Form deines Wissensaufbaus und deiner Geldanlage. Genau dabei helfe ich dir mit DIVDepot. In diesem Sinne „Keep it simple – Halte es einfach“. So bist du erfolgreich!

Danke für das Lesen meines Artikels. Erzähle deinen Freunden davon, dadurch hilfst du ihnen ihr Geld besser anzulegen.

Der Artikel „Vermögensbildung: Soziale Herkunft – Sozial Gerecht?“ ist mein Beitrag zur Blogparade „Soziale Gerechtigkeit“ von Sebastian aka hobbyinvestor.de. Hier findest du weitere nützliche Blogbeiträge zum Thema Soziale Gerechtigkeit.

Welche Aktienquote ist für deine Altersvorsorge sinnvoll? Und wie sicher oder riskant sind Aktien wirklich? Hier informiere ich dich jetzt.

Glaubst du wirklich, dass die Dividendenrendite das entscheidende Kriterium bei der Dividenden-Aktienauswahl ist? Nun ich zeige dir warum dem nicht so ist.

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